Online Beratung
Kontakt
×

Caritas ist Opfer eines Cyberangriffs

Prozesse sind gesichert / Betrieb läuft im analogen Modus stabil weiter 

Achtung! Wegen der IT-Störung sind wir derzeit leider nicht per E-Mail erreichbar. Bei Anliegen rufen Sie uns deshalb bitte an! 
Infos finden Sie auf unseren Webseiten, die weiter erreichbar sind. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis. 

Bitte wenden Sie sich auch bei Fragen zu Ihrer Bewerbung telefonisch an die zuständige Einrichtung. Wir haben aktuell keinen Zugriff auf Ihre Online- und Mailbewerbungen.

Hier erfahren Sie mehr!
Hände von zwei Personen reichen sich in der Kirche | © Caritas München und Oberbayern

Glauben im Alter

Glauben im Alter

Welchen Sinn hat mein Leben? Im Alter erfordert die Suche nach dem Sinn des Lebens neue Orientierung.

------------

In unserer Gesellschaft definieren wir uns über Schönheit und Produktivität. Da kann man im Alter schon einmal ins Grübeln kommen. Hat mein Leben eigentlich noch einen Sinn? Die Kinder sind lange aus dem Haus, der Partner bereits gestorben – man ist nicht mehr in Lohn und Brot, also nicht mehr produktiv.
Sind hochbetagte Menschen zufrieden? Eine mögliche Antwort ist: „Wie kann ich zufrieden sein, wenn ich keinerlei Nutzen mehr bringe, gepflegt werden muss, zur Last falle?".

Der 1997 verstorbene Wiener Psychotherapeut Viktor Franzl hatte dazu seine eigene Sichtweise. Nach Franzl hält unsere Zukunft eine reiche Palette an Möglichkeiten für uns bereit. Was wir daraus machen, liegt in unserer Hand. Mit zunehmendem Alter sehen wir unsere Möglichkeiten schwinden. Die Vergangenheit wird länger, die Zukunft immer kürzer.

Es ist eine Frage der Perspektive, ist mein Glas halb voll oder halbleer?
Das, was ich einmal erlebt habe, nimmt mir keiner mehr. Ich kann traurig sein, dass Vergangenes vergangen ist oder eben glücklich darüber sein, dass man so viele Möglichkeiten hatte. Franzl verglich das Leben mit einer Scheune, in der man das Korn lagert, welches man in seinem Leben angepflanzt und geerntet hat. Die Ernte ist die Gegenwart und die Scheune ist gefüllt mit dem Korn, welches man in der Vergangenheit angepflanzt und geerntet hat. Wir können immer von diesem Feld ernten, egal wie alt und pflegebedürftig wir sind. Die Form des Korns mag eine andere sein, aber hat man sie erst einmal erkannt, ist sie genauso wertvoll, wie das Korn in der Jugend. Dankbarkeit zu empfinden ist eines dieser alten Körner, oder ein gutes Gespräch führen. Vorbild sein oder seine Erfahrungen weitergeben. Das ist die Ernte des Alters.

Unsere Angebote

Sie möchten direkt zu unseren Angeboten? Dann gehen Sie bitte hier entlang:

Das könnte Sie auch interessieren