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Datensicherheit und Erreichbarkeit

Verschärfte Sicherheitsvorkehrungen/ Neue Serverumgebung / Fragen und Antworten zur Cyberattacke 

Nach der Cyberattacke auf den Caritasverband München und Freising Anfang September bauen wir eine völlig neue und sichere Serverumgebung auf und sind daher derzeit noch nicht wieder flächendeckend per E-Mail erreichbar. Bitte beachten Sie, dass sich die E-Mail-Endungen der Caritas-Mitarbeitenden ändern. Nicht mehr aktiv ist die E-Mail-Endung "@caritasmuenchen.de", sie wird durch "@caritasmuenchen.org" abgelöst.

Online-Bewerbungen über unsere Jobsuche sowie der Login für Bewerber/-innen sind wieder uneingeschränkt möglich! 

Sollten Sie dringende Anfragen haben, stehen wir Ihnen zudem unter  info@caritasmuenchen.org oder telefonisch zur Verfügung. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis!
Haben Sie Fragen zur Cyberattacke und zur Sicherheit Ihrer Daten?

Hier erfahren Sie mehr!
Hände von zwei Personen reichen sich in der Kirche | © Caritas München und Oberbayern

Glauben im Alter

Glauben im Alter

Welchen Sinn hat mein Leben? Im Alter erfordert die Suche nach dem Sinn des Lebens neue Orientierung.

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In unserer Gesellschaft definieren wir uns über Schönheit und Produktivität. Da kann man im Alter schon einmal ins Grübeln kommen. Hat mein Leben eigentlich noch einen Sinn? Die Kinder sind lange aus dem Haus, der Partner bereits gestorben – man ist nicht mehr in Lohn und Brot, also nicht mehr produktiv.
Sind hochbetagte Menschen zufrieden? Eine mögliche Antwort ist: „Wie kann ich zufrieden sein, wenn ich keinerlei Nutzen mehr bringe, gepflegt werden muss, zur Last falle?".

Der 1997 verstorbene Wiener Psychotherapeut Viktor Franzl hatte dazu seine eigene Sichtweise. Nach Franzl hält unsere Zukunft eine reiche Palette an Möglichkeiten für uns bereit. Was wir daraus machen, liegt in unserer Hand. Mit zunehmendem Alter sehen wir unsere Möglichkeiten schwinden. Die Vergangenheit wird länger, die Zukunft immer kürzer.

Es ist eine Frage der Perspektive, ist mein Glas halb voll oder halbleer?
Das, was ich einmal erlebt habe, nimmt mir keiner mehr. Ich kann traurig sein, dass Vergangenes vergangen ist oder eben glücklich darüber sein, dass man so viele Möglichkeiten hatte. Franzl verglich das Leben mit einer Scheune, in der man das Korn lagert, welches man in seinem Leben angepflanzt und geerntet hat. Die Ernte ist die Gegenwart und die Scheune ist gefüllt mit dem Korn, welches man in der Vergangenheit angepflanzt und geerntet hat. Wir können immer von diesem Feld ernten, egal wie alt und pflegebedürftig wir sind. Die Form des Korns mag eine andere sein, aber hat man sie erst einmal erkannt, ist sie genauso wertvoll, wie das Korn in der Jugend. Dankbarkeit zu empfinden ist eines dieser alten Körner, oder ein gutes Gespräch führen. Vorbild sein oder seine Erfahrungen weitergeben. Das ist die Ernte des Alters.

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