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Das machen wir geimsam | © Deutscher Caritasverband

Sozialpolitische Positionen

Das machen wir gemeinsam

Für eine menschenrechtsorientierte Migrationspolitik

Dem Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V. ist als Spitzenverband von gut 100 Mitgliedsorganisationen mit 1.500 Einrichtungen und Diensten und 30.000 Beschäftigten der dauerhafte Zusammenhalt der Gesellschaft ein großes Anliegen. Daher hat die Delegiertenversammlung des Caritasverbands zwei Positionspapiere verabschiedet. Einerseits steht die Frage im Mittelpunkt, wie wir die Folgen der Corona-Krise am besten bewältigen können. Andererseits fordert der Caritasverband eine Gleichbehandlung aller Geflüchteten in Deutschland und eine Migrationspolitik, die sowohl die Nöte der Geflüchteten als auch die Anforderungen des Gemeinwesens besser berücksichtigen.

Alle Geflüchteten gleich behandeln! 

In einem Positionspapier für eine menschenrechtsorientierte Migrationspolitik in Deutschland fordert der Caritasverband die Gleichbehandlung aller Geflüchteten in Deutschland und weist darauf hin, dass es keinen Zwei-Klassen-Umgang mit Menschen auf der Flucht geben darf.

Mitarbeitende sind das Herzstück sozialer und pflegerischer Arbeit

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Unsere Forderungen an die Politik

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Alle Informationen zum Download in der Übersicht

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Positionspapier 2021 für eine humane Gesellschaft und dauerhaften Zusammenhalt
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Positionspapier 2022 für eine menschenrechtsorientierte Migrationspolitik
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Statement Caritasdirektor Hermann Sollfrank zur Jahrespressekonferenz Caritas München-Freising 2022
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Statement Gabriele Stark-Angermeier zur Jahrespressekonferenz Caritas München-Freising 2022
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Statement Thomas Schwarz zur Jahrespressekonferenz Caritas München-Freising 2022
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Wählt Menschlichkeit!

Caritas ist immer auch politisch. Sie ist keine Partei, ergreift aber Partei: 

  • für Menschen, die am Rande der politischen, medialen und gesellschaftlichen Aufmerksamkeit leben und deren Nöte und Anliegen allzu oft übersehen werden. 
  • für Menschen, die von Benachteiligung und Ausgrenzung betroffen sind und denen echte Teilhabe verweigert wird. 
  • für Gruppen, die unter Vorurteilen, Abwertungen und Feindseligkeit leiden, 
  • gegen alle rechtspopulistischen und menschenfeindlichen Versuche, benachteiligte Gruppen gegeneinander auszuspielen und bestimmte Gruppen zu Sündenböcken zu machen, statt sich um Gerechtigkeit für alle zu bemühen, 
  • für eine menschliche Gesellschaft, in der alle Menschen teilhaben und sich entfalten können – weil sie eben Menschen sind. 

Caritas-Botschaft an die Landtagspolitiker: 

Soziale Aspekte im Wahlkampf betonen

Sozialpolitische Position: 

Caritas engagiert sich für eine vielfältige und solidarische Gesellschaft

Positionierungsschwerpunkte: Armut, Integration, Inklusion, Wohnraum

Alle Caritas-Kollegen appellieren: Wählt Menschlichkeit!
Wer auch „Menschlichkeit wählen“ und nach der Wahl die reale Politik kritisch begleiten will, sollte aus Sicht der Caritas folgende Forderungen berücksichtigen:

 

Armut
Armut vermeiden, Existenzminimum sichern und echte Teilhabe ermöglichen

Integration
Integration und Zusammenhalt in der Zuwanderungsgesellschaft fördern

Inklusion
eine inklusive Gesellschaft  schaffen und gestalten
 

Wohnraum

Zur Bayerischen Landtagswahl 2018 haben wir außerdem Forderungen rund ums Thema Wohnen formuliert, passend zu unserer 
Jahreskampagne "Jeder Mensch braucht ein Zuhause" .

Die Mieten steigen in rasendem Tempo und haben das Wohnen zur entscheidenden sozialen Frage unserer Zeit gemacht. Deshalb finden wir: Bauen tut Not, vor allem im sozialen Wohnungsbau. Die ungleiche Verteilung von Wohnraum spaltet die Gesellschaft – zumindest in solche, die eine Wohnung haben und solche, die keine haben und auch keine kriegen. In München sind das schon 9000 Obdachlose, darunter 1600 Minderjährige.
 
Wohnungsnot betrifft aber nicht mehr nur die sozial Schwachen, Alleinerziehende, Studierende und arme Rentnerinnen. Nein, Wohnungsnot trifft massiv auch die bürgerliche Mitte. Sie werden zu den „Working Poor“, weil fürs Wohnen weit mehr als die als sozialverträglich geltenden 30 Prozent bezahlt werden müssen. Auch Polizisten, Erzieherinnen. Pflegefach- und -hilfskräfte, Sozialberater oder Verwaltungsmitarbeiter müssen weit ins Oberland ziehen, um eine vernünftige und finanzierbare Bleibe zu finden.
 
Die Politik darf die Menschen nicht alleine lassen in ihrer Not. Sie muss sich im Kampf gegen die Wohnungsnot mehr anstrengen.
Deshalb fordern wir in 

  • von Bundesbauminister Horst Seehofer eine große Wohnungsbau-Offensive,
  • von Ministerpräsident Markus Söder mehr staatliche Wohnungsbaugesellschaft und Genossenschaften und
  • von Oberbürgermeister Dieter Reiter eine Verdoppelung der Bindungsfrist für Sozialwohnungen bei den EOF-Modellen (EOF=Einkommensorientierte Förderung) auf 50 Jahre.

Kampagne: Jeder Mensch braucht ein Zuhause